Schweiz benötigt mehr ICT-Security

14.06.2017

Verteidigungsminister Guy Parmelin will die Cyberabwehr im VBS verstärken und die Zahl der IT-Spezialisten in der Armee auf 150 bis 170 Stellen aufstocken1.

Nicht nur beim Bund fehlen gut ausgebildete IT-Spezialistinnen und -Spezialisten. Auch in KMUs besteht ein grosser Mangel an IT-Security-Engineers zum Schutz der eigenen ICT-Infrastruktur. Die Quantität und Raffinesse von Angriffen aus dem Internet nimmt auf alle potentiellen Ziele stetig zu. Die Motivation der Angreifer reicht von Betrug und Erpressung, über «Hacktivismus», bis hin zur Industriespionage. Bevorzugt werden schwach gesicherte Infrastrukturen, die von geringem Aufwand für den Angreifer sind und einen Gewinn versprechen.

Die bittere Erkenntnis ist, dass es einem Angreifer heutzutage beinahe immer gelingt sein Opfer zu kompromittieren. Untersuchungen haben ergeben, dass die durchschnittliche Zeit, bis ein Angriff bemerkt wird, etwa ein Jahr2 beträgt. Diese Untersuchungsergebnisse führen zur Erkenntnis, dass die aktuellen, rein defensiven, Sicherheitsmassnahmen nicht mehr ausreichend sind. Die Fähigkeit einer Organisation, sogenannte «Incidents» frühzeitig zu erkennen, ist zwingend notwendig.

Das Know-How um solch eine gesicherte ICT-Infrastruktur zu entwerfen, bauen und betreiben, kann im MAS Information Technology (MAS IT) der Weiterbildung an der BFH erworben und vertieft werden.

Die drei CAS

bilden die Basis für das MAS IT mit Vertiefung in Networking & Security.
Die CAS können auch einzeln abgeschlossen werden.


1 | Netzwoche vom 21. März 2017
2 | Breach Detection Time Improves, Destructive Attacks Rise: FireEye | Mandiant.com