Eine Referenz | Weiterbildung BFH-TI

24.04.2017

Andreas Balsiger, Absolvent des Studiengangs Executive MBA in General Management über seine Weiterbildung an der BFH-TI: «Der Aufbau des Studiums ist sehr flexibel - aus vielen interessanten CAS kann man das eigene Studium wie beim LEGO-Spiel zusammensetzen. Der Praxisbezug meiner Weiterbildung ist mir sehr wichtig. Dies ist ein Muss bei einer berufsbegleitenden Ausbildung.»


Andreas Balsiger
Executive MBA in General Management
Head of Product Management | AXON IVY AG

Warum haben Sie sich für dieses Studium entschieden?

Als ich im Jahre 2006 mein Wirtschaftsinformatikstudium in Luzern abgeschlossen hatte, wollte ich unbedingt meine ersten Erfahrungen im Beruf sammeln. Nach sieben Jahren merkte ich, dass mir die akademische Seite im Beruf fehlt. Zur gleichen Zeit wurde mein Team erweitert. Junge Mitarbeitende mit teils besserer Ausbildung forderten sowohl meine Führungsfähigkeiten als auch mein Gelerntes aus dem Studium. Daher war für mich klar, ein weiteres Studium im Sinne eines EMBA an der BFH zu absolvieren. Glücklicherweise hat mich meine Unternehmung bei diesem Vorhaben voll und ganz unterstützt.

Was gefiel Ihnen besonders gut an diesem Studium?

Definitiv der flexible Aufbau. Aus vielen interessanten CAS kann man das eigene Studium wie beim LEGO-Spiel zusammensetzen. Auch kurzfristige Änderungen waren stets möglich. Ein weiterer Punkt, welcher extrem wichtig ist, ist der nahe Praxisbezug. Dies ist ein Muss bei einer berufsbegleitenden Ausbildung. Last but not least ist das Networking unter den Studierenden ein extrem wichtiger Faktor. Der flexible Aufbau des Studiums unterstützt dies, da man in jedem Semester mit anderen Studierenden im Unterricht ist.  

Wie sah der Studienalltag aus?

Ganz unterschiedlich, sowohl von der Art und Weise als auch vom Zeitaspekt her. Typischerweise gab es am Freitagnachmittag und selten am Samstag den klassischen Unterricht. Darüber hinaus hatten wir Zeit, an unseren Living Cases – einer oder mehrere Arbeiten während des Semesters – zu schreiben. Da auch während dem Semester verschiedene Fächer unterrichtet wurden, gab es zusätzlich Prüfungen oder Präsentationen der Living Cases. Das Lernen für Prüfungen oder das Schreiben der Arbeiten habe ich entweder abends oder an Wochenenden erledigt. Da es sich meistens um Gruppenarbeiten handelt, ist die Koordination nicht immer einfach gewesen.

Wie war der Praxisbezug / Praxistransfer der Weiterbildung?

Dies hängt einerseits vom Fach und andererseits vom Dozierenden ab. Entweder kam der Dozierende aus der Praxis und konnte so den Praxisbezug gleich in den Unterricht einbauen und/oder es wurden externe Referierende zu spezifischen Themen eingeladen.

Was machen Sie heute beruflich? Inwiefern können Sie von Ihrem Studium profitieren?

Ich arbeite immer noch in derselben Firma und in der gleichen Position. Dies weil ich es so will. Viele meiner Kollegen haben wegen oder besser gesagt dank dem Studium den Job gewechselt. Profitieren kann ich sehr vielschichtig. Neben dem Networking und den daraus entstandenen beruflichen oder auch privaten Beziehungen erachte ich die Tatsache als extrem wichtig, dass dank dem Studium gewisse Methoden und Modelle nicht nur aus der Praxis heraus angewendet werden können, sondern einen klaren und vor allem erlernten Theoriebezug haben. Genau das habe ich an der BFH gelernt.

Welchen Tipp haben Sie für Interessierte, welche dieses Studium in Betracht ziehen?

  • Das Studium nach eigenem Gusto zusammenstellen und dabei keine Kompromisse eingehen.
  • Nicht in den Schulalltagstrott fallen.
  • Dort am meisten investieren, wo es privat oder beruflich am meisten bringt.
  • Die Studienreise komplett buchen (bei uns: China und Hongkong, jetzt: China und Vietnam).
  • Nicht nur ein CAS oder DAS, sondern das ganze EMBA Studium absolvieren.
  • Keine Pausen einlegen, da die meisten nicht mehr weiterfahren.
  • Nicht für andere oder für die Dozierenden im Unterricht sitzen und so viel profitieren wie möglich.

Abstract Master Thesis

Andreas Balsiger | «Erarbeitung der internationalen Differenzierungsstrategie für die AXON IVY AG»

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