Styner Preis

Seit 2014 können aufgrund der großzügigen Unterstützung durch die Styner-Stiftung, Bern, alljährlich zwei Masterabsolventen für ihre Masterthesen mit einem Preis ausgezeichnet werden.

Die Preise sind nicht nur eine Leistungsmotivation für unsere Studierenden, sondern gleichzeitig auch eine starke Interessensbekundung der Styner-Stiftung zum Innovationsplatz Bern. Sie gehen an innovative, wirtschafts- und umsetzungsnahe Arbeiten mit hervorragendem akademischem Gehalt.

Die beiden Preise sind mit CHF 10‘000 und CHF 5‘000 dotiert. Die Vergabe der Preise erfolgt im Regelfall an der Diplomfeier im Herbst.

Erster Preis
Der mit CHF 10'000 dotierte erste Preis geht an Christof Baeriswyl aus Düdingen für seine Arbeit mit dem Titel "Hardware Algorithms for Long-Term Esophagus ECG; Signal Decompression and Reconstruction". Dieses am Institut für Human Centered based Engineering HuCE bearbeitete Projekt realisiert durch den Einsatz von parallelisierten Hardware Algorithmen eine drastische Reduktion der Verarbeitungszeit von grossen Datenmengen bei speziellen Speiseröhren EKGs. Der entwickelte Lösungsansatz ermöglicht eine kompakte und kostensparende Implementation, wie sie mit einer klassischen Software-Variante auf PCs nicht möglich gewesen wäre.

Hardware Algorithms for Long-Term Esophagus ECG; Signal Decompression and Reconstruction


Zweiter Preis
Patrick Wälti aus Seedorf erhielt den zweiten Preis der Styner-Stiftung über 5000 Franken für seine Arbeit mit dem Titel " Safety battery management system and monitoring tool for airborne systems". Das am BFH-CSEM-Zentrum Energiespeicherung bearbeitete Projekt realisiert ein Batteriemanagementsystem für Kunstflugzeuge, welches den strengen Vorschriften des Flugzeugbaus genügt. Der Lösungsansatz fliesst in das vom Preisträger mitgegründete Unternehmerprojekt evolaris ein und generierte bereits weiterführende Anwendungsmöglichkeiten im Bereich elektrischer Fahrzeuge.

Safety battery management system and monitoring tool for airborne systems