Fluidik und Drucksysteme

Mit Inkjetdruckköpfen oder Mikroventilen entwickeln wir Lösungen im grafischen und funktionalen Druck sowie für Mikrodosieranwendungen in der Biotechnologie.

Inkjet

Um zuverlässige Aussagen über die Performance von industriellen Inkjet-Druckköpfen zu machen, müssen die Betriebsbedingungen im Labor reproduziert werden können. Mit unseren Anlagen können wir die optimalen Betriebsparameter für eine Vielzahl von Inkjet-Druckköpfen finden, angepasst auf die Maschinenumgebung und das gewünschte Druckmedium.

Druckköpfe und -systeme

Das Institut verfügt über Erfahrung im Umgang mit gängigen Drucksystemen und Druckköpfen verschiedener Hersteller wie Xaar, Konica-Minolta, Kyocera, Trident, Ricoh, Dimatix, Global Inkjet Systems und The Technology Partnership.

Tintenversorgung

Das am IDT entwickelte Tintenversorgungssystem erlaubt uns, Parameter wie Meniskusdruck, Tintentemperatur und Crossflow zu regeln und aufzuzeichnen. Dadurch können ideale Bedingungen identifiziert und später in einer Produktionsumgebung reproduziert werden.

Tintenentgasung

Wie alle Flüssigkeiten enthält auch Inkjet-Tinte physikalisch gelöste Gase. Entweichen diese während des Druckprozesses, kommt es zu Düsenausfällen und Qualitätsverlusten. Mit der am IDT entwickelten Anlage können kleinere Mengen an Tinten für Versuchszwecke mit geringem Aufwand entgast werden.

Blindenschriftdruck

Das IDT hat ein spezielles Druckverfahren für Blindenschrift entwickelt. Mit Mikroventilen wird eine hochviskose Tinte auf einen beliebigen Untergrund aufgebracht und mit Blaulicht ausgehärtet. Die gedruckten Braille-Punkte können ausgezeichnet mit den Fingern erfühlt werden und sind sehr beständig.

Dosieren von Flüssigkeiten

Ein Trend zur Miniaturisierung von Bioreaktorsystemen fordert neue Technologien für die Prozesskontrolle. Konventionelle Pumpen und Ventile stossen an Ihre Grenzen, wenn es um die minimale Tropfengrösse geht. Am IDT entwickeln wir Verfahren zur genauen Dosierung mittels Mikroventilen.

Das in einem KTI-Projekt zusammen mit der ReseaChem und der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) entwickelte Dosiersystem ist in der Lage 50-mal kleinere Tropfen zu dosieren als übliche Spritzen-/Schlauchquetschpumpen. Durch einen integrierten Durchflusssensor entfällt zudem die aufwändige Volumen-Kalibrierung. Die Dosiereinheit ist für den Einweg-Gebrauch und kann am Ende des Experiments entsorgt werden.