Traumarbeitsplatz? | Formel 1

30.11.2017

«Ich möchte Ingenieur in einem Formel-1-Rennstall werden» - Loïc Vindice, seit rund 60 Tagen Automobiltechnik-Student an der Berner Fachhochschule in Biel und passionierter Kartfahrer, über seine sportlichen und beruflichen Ambitionen.

Loïc Vindice, rund 60 Tage an der BFH. Wie fühlt sich das an?

Gut und richtig. Ich bin mit meinem Entscheid, hier zu studieren, ganz zufrieden. Es ist eine Ingenieurschule, das spürt man, es wird direkt über die Themen gesprochen. Es gilt bei der Sache zu sein, das gefällt mir. Gleichzeitig ist es noch nicht allzu streng in dieser Anfangszeit. Die Professoren legen Wert darauf, dass niemand auf der Strecke bleibt, und haben in diesen ersten Wochen erst einmal darin investiert, alle Studierenden auf ein ähnliches Niveau zu bringen, vornehmlich in Mathematik, Physik und Chemie auch mal noch Schulstoff repetiert, um dann gemeinsam vorwärts zu gehen.

Sie haben als Studienrichtung Automobiltechnik gewählt. Warum?

Ich fahre von klein auf Kart, seit Jahren auch professionell Rennen. Nebst dem Fahren interessiert mich vor allem die Konzeption der Automobile, wie sie gemacht sind, wie die Technik funktioniert. Schon als Kind wollte ich Ingenieur werden. Mein Ziel ist, dereinst in einem Formel-1- Rennstall zu arbeiten. Da will ich möglichst ohne Umwege hin. Ich habe also Gas gegeben und die Lehre als Polymechaniker inklusive Berufsmatur nach der obligatorischen Schulzeit in drei statt vier Jahren absolviert, und ausserdem die für das BFH-Studium geforderten Praktika in Garagen jeweils während der Sommerferien gemacht. Nach Abschluss im Juni bin ich jetzt hier und mit 18 Jahren noch sehr jung, wie ich festgestellt habe.

ganzer Artikel | Bieler Tagblatt vom 17.11.2017

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Prof. Bernhard Gerster

Abteilungsleitung Automobiltechnik
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