Schwester Roboter | Digitale Pflege

24.05.2018

In der Schweiz zeichnet sich ein Pflegenotstand wegen akuten Personalmangels ab. Dabei kommen humanoide Roboter immer stärker in den Fokus: Werden Maschinen bald die Pflege-Arbeit erledigen? Davon träumen jedenfalls Betreiber von Pflegeheimen.

Gut möglich, dass Senioren in Alters- und Pflegeheimen bald nicht mehr von «Schwester Käthi» gepflegt werden, sondern nach «Schwester Roboter» rufen müssen. Geht es nämlich nach Heimbetreibern und Zukunftsforschern, wird der Roboter – sobald er es kann – menschliche Pflege ersetzen. Aus gutem Grund: In der Schweiz droht ein akuter Pflegenotstand. Immer mehr pflegebedürftige Senioren auf der einen Seite und ein sich abzeichnender Personalengpass auf der anderen Seite. Peter Keller baut daher auf Roboter, die diese Situation entschärfen könnten. Er ist Geschäftsleiter des Verbandes Berner Pflege- und Betreuungszentren (VBB) und hat gegenüber dem «Bieler Tagblatt» schon mal sein Szenario dargestellt: «Wenn irgendwann ein solches Ding daherkommt und sagt: ‹Guten Tag. Wie geht es Ihnen heute? Möchten Sie einen Kaffee?›, ist das lustig und wird die Bewohner begeistern. Diese Entwicklung wird schneller gehen als man denkt!»

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Institute for Medical Informatics I4MI

Prof. Michael Lehmann

Dozent für Medizininformatik
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