Eine Referenz | Weiterbildung BFH

30.11.2017

Sybille Zettler, MAS in Medizininformatik, hat ihr medizinisch-pflegerisches Fachwissen, durch das Studium MAS Medizininformatik, mit den Grundlagen der Informatik erweitert. Sie weiss «aus erster Hand», was die Anforderungen an die Spitalinformatik sind. Durch Fallbeispiele (Living Cases) im Unterricht konnte sie die theoretischen Lerninhalte direkt in ihrer Praxis umsetzen.

Warum haben Sie sich für dieses Studium entschieden?

Nach einigen Berufsjahren als Pflegefachfrau und Disponentin war es Zeit für eine Veränderung. Im Rahmen eines Projektes konnte ich erste Erfahrungen mit der Spitalinformatik machen und mein Interesse für dieses Gebiet war geweckt. Meine damalige Vorgesetzte hatte mich dann auf dieses Studium aufmerksam gemacht. Die beschriebenen Lerninhalte waren genau das passende Angebot um mein medizinisch-, pflegerisches Fachwissen mit den Grundlagen der Informatik und den spezifischen Anforderungen der Spitalinformatik zu kombinieren.

Was gefiel Ihnen besonders gut an diesem Studium?

Die Möglichkeit dieses Studium berufsbegleitend zu absolvieren, war für mich ausschlaggebend. Die Bearbeitung der theoretischen Lerninhalte in Fallbeispielen (Living Cases) war zwar herausfordernd, aber so konnte direkt der Praxisbezug hergestellt werden.


Sybille Zettler
MAS Medizininformatik
Business Service Verantwortliche ICT | Universitätsspital Zürich

Wie sah der Studienalltag aus?

Freitags, und einige Samstage war Unterricht in Bern. Die Themen mussten vor- und nachbereitet werden. Zur Bearbeitung der Living Cases trafen sich die Gruppen entweder vor, oder nach dem Unterricht in Bern, oder verabredeten sich an den Arbeitsorten der Mitglieder. So erhielt man auch noch einen Einblick in die unterschiedlichen Institutionen.

Wie war der Praxisbezug / Praxistransfer der Weiterbildung?

Da die Dozentinnen und Dozenten über grosse praktische Erfahrung in ihren Fachgebieten verfügten, konnten sie die Theorie anhand Beispielen aus ihrem Berufsalltag vermitteln.

Was machen Sie heute beruflich? Inwiefern können Sie von Ihrem Studium profitieren?

Seit 2012 arbeite ich als Business Service Verantwortliche ICT für die Direktion Forschung und Lehre am Universitätsspital Zürich. Da ich selber ein Studium absolviert habe, kann ich die Anforderungen aus diesem Bereich sehr gut nachvollziehen. Täglich komme ich mit Themen in Kontakt, oder werde mit Fragestellungen konfrontiert, bei denen ich auf das vermittelte theoretische Wissen zurückgreifen kann.

Welchen Tipp haben Sie für Interessierte, welche dieses Studium in Betracht ziehen?

Kümmern Sie sich frühzeitig um ein Thema für die Diplom-, bzw. Masterarbeiten. Ein geeignetes Thema zu finden, das innerhalb der vorgegebenen Rahmenbedingungen zu bearbeiten ist, sollte nicht unterschätzt werden.

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