Inno Talk

Datum:01.03.19
Zeit:17:00 bis 18:00
Ort:Bern
Lokalität: Wankdorffeldstrasse 102 

Das personalisierte Internet: Mehr verkaufen dank passenden Angeboten?
Immer häufiger sehen unterschiedliche Nutzerinnen und Nutzer auf den besuchten Websites unterschiedliche Inhalte. «Leute, die diese Artikel angeschaut haben,...» und Newsletters mit individuellen Angeboten sind heute Standard. Doch wie funktionieren diese Mechanismen eigentlich?

Immer häufiger sehen unterschiedliche Nutzerinnen und Nutzer auf den besuchten Websites unterschiedliche Inhalte. Die Suchmaschinen zeigen unterschiedliche Ergebnisse, Marktplätze zeigen auf der Startseite persönliche Empfehlungen, «Leute, die diese Artikel angeschaut haben, interessierten sich auch für...» neben Inseraten und Newsletters mit individuellen Angeboten sind heute Standard.
Doch wie funktionieren diese Mechanismen eigentlich? Die Website-Betreiber - allen voran soziale Medien, e-Commerce-Plattformen, Medienhäuser und Marktplätze - versuchen so, ihren Besuchenden ein besseres Erlebnis dank weniger Suchaufwand zu bieten und so höhere Konversionsraten, Umsätze und Kundenbindung zu erzielen. Der Referent zeigt in seinem Referat die Grundlagen der sogenannten Empfehlungssysteme (Recommender Systems) auf und zeigt Schritt-für-Schritt anhand von praxisnahen Beispielen, wie solche Mechanismen die möglichst besten Angebote für einzelne Nutzerinnen und Nutzer oder Nutzergruppen ermitteln.

Zur Person | Andreas von Ballmoos
Andreas von Ballmoos ist seit vier Jahren Head of Business Intelligence bei Scout24 Schweiz AG, wo er in den Bereichen Data Warehouse, Digital Analytics, Data Analytics und Data Science tätig ist.
Zuvor war der studierte Betriebs- und Volkswirt während 12 Jahren Head of Product Management bei ImmoScout24 und bei verschiedenen Banken tätig. Andreas von Ballmoos hat ein Nachdiplomstudium in Software-Engineering und ein MAS in Information Technology an der BFH-TI absolviert.
Er ist Dozent für Google Analytics am Swiss Marketing Institute SMI und Gastreferent an der Universität Bern.