Inno Talk

Datum:23.05.17
Zeit:17:00 bis 18:00
Ort:Bern
Lokalität: Wankdorffeldstrasse 102 

«Zukünftiges Arbeiten im Industrie 4.0 Umfeld» - Mit der vierten Stufe der sogenannten industriellen Revolution sind die Unternehmen künftig in der Lage Maschinen und Betriebsmittel so zu vernetzen, dass diese eigenständige Informationen austauschen und Aktionen wechselwirkend auslösen können. Was ist die Rolle des Menschen?

In der Automatisierung wurde lange Zeit der Mensch als schwächstes Glied in der Kette gesehen und die Aufgabenteilung Mensch – Maschine war starr zugewiesen.
Mit der Digitalisierung wird sich die Rolle des Menschen verändern und es wird eine erhöhte Interaktion zwischen Mensch – Maschine vorausgesetzt um die Aufgaben zu bewältigen. Dies stellt einerseits die Entwickler von Automatisierungssystemen vor neue Herausforderungen der Teamperspektive. Ziel ist die Entwicklung von Automatisierungssystemen mit einer optimalen Aufgabenteilung Mensch – Maschine. Anderseits werden die Qualifikationsanforderungen an die Menschen in einer Produktion erhöht, da sie wieder vermehrt die Rolle des Problemlösers und Entscheiders einnehmen müssen. Dafür brauchen die zukünftigen Anlagenbediener den Überblick, wie die verschiedenen Akteure in einem Automatisierungssystem zusammenspielen.

Zur Person | Beat Kämpfer
Lehre als Elektromechaniker und Tätigkeit während mehreren Jahren als Software Entwickler in der Uhrenindustrie SMH Automation (heutige Swatch Group). Während dieser Zeit erfolgte das berufsbegleitende Studium als Elektrotechniker TS. Anschliessend bis 2001 Anstellung bei Feintool Automation AG in Aarberg als Software Projektleiter und Leiter zentrales Engineering. Das notwendige Rüstzeug holte sich Beat Kämpfer im Rahmen eines Nachdiplomstudiums Informatik an der Zürcher Fachhochschule NDS FH. Seit 2002 angestellt als Senior Engineer bei bfa solutions ltd und seit 8 Jahren in der Funktion des Geschäftsleiters tätig. Ab 2004 berufsbegleitendes Betriebswirtschaftsstudium an der Universität St. Gallen.

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