Labor für Brennstoffzellsysteme

Dank hoher Energieeffizienz, einfachem Aufbau und minimaler Umweltbelastungen wird die Brennstoffzelle eine wichtige Rolle im Energiesystem der Zukunft spielen. Die Voraussetzung für den Markteintritt ist eine serientaugliche und kostengünstige Herstellung der Brennstoffzellen, des für den Betrieb benötigten Wasserstoffes und dessen Speicher. Ihre höchste Leistungsfähigkeit und Effizienz erreichen Brennstoffzellen durch eine Kombination von elektrischen Energiespeichern wie Lithium-Ionen-Batterien oder SuperCaps mit einem Hybridsystem. Die besondere Herausforderung ist dabei, die Hardwarekomponenten und das Energiemanagementsystem optimal an Leistungs- und Energiebedarf sowie an die Umgebungsbedingungen der jeweiligen Applikation anzupassen.

Die Forschungsgruppe Brennstoffzellen entwickelt Brennstoffzellensysteme und beschäftigt sich mit der Herstellung, der Speicherung und dem Transport von Wasserstoff aus regenerativen Energien.

Die Forschungsgruppe Brennstoffzellen ist Mitglied des Kompetenzzentrums ESReC (Energy Storage Research Center). Das ESReC (www.iem.bfh.ch/esrec) vereinigt Forschende aus fünf Forschungsgruppen der BFH (vier vom Institute for Energy and Mobility Research IEM und eine vom Institut für Mechatronische Systeme ifms) und aus dem PV-center des CSEM 

  • Entwicklung von luft- und wassergekühlten PEM(Proton-Exchange-Membrane)-Brennstoffzellen bis 10 kW mit H2/Luft- oder H2/O2-Nutzung
  • Entwicklung von PEM-Brennstoffzellen/Batterien/Superkondensatoren in Hybridsystemen
  • Managementsysteme von Hybridsystemen
  • Leistungs- und Lebensdauertests von PEM-Brennstoffzellsystemen in dynamischen Prüfständen
  • Verhalten von PEM-Brennstoffzellen bei niedrigen Temperaturen (-15 °C bis 0 °C)
  • Entwicklung eines innovativen Stack- und Systemkonzeptes, welches bereits kommerziell verwendet wird

Michael Höckel ist Vorstandsmitglied von Hydropole, einem schweizerischen Netzwerk zur Förderung des Wissens über Wasserstoff und dessen Anwendung in der Energiebranche.