researchXchange Biel

Datum:08.12.17
Zeit:12:00 bis 12:45
Ort:Biel
Lokalität: Quellgasse 21 | Raum HG 510 

Sichere 2-Faktoren-Authentifizierung

Die Verwendung von Benutzername und Passwort zur Authentifizierung wird heute in vielen Bereichen als unzureichend und unsicher betrachtet; zum einen wegen der immer grösser werdenden Rechenkapazität heutiger Computer, aber auch wegen der Schwierigkeit sichere und trotzdem einprägsame Passwörter zu finden. In der Folge werden immer mehr Authentifizierungsmethoden eingesetzt, die 2 Faktoren, einen wissens- (Passwort, PIN) und einen besitzbasierten (Token, Handy, Smartcard), verwenden. Aber die Verwendung von besitzbasierenden Faktoren führt meist zu erhöhten Kosten und zu neuen Problemen, so z.B. die Verfügbarkeit oder Ersatz bei Verlust. Diese neuen Probleme können bei der Verwendung von schon in der Bevölkerung vorhandenen Hardware-Faktoren zur Authentifizierung, wie z.B. die SwissPass Karte der SBB oder ein elektronischer Reisepass vermieden werden.

Referentin
Prof. Dr. Annett Laube-Rosenpflanzer doktorierte an der TU Dresden in Informatik. Nach mehr als 10 Jahren in der IT Industrie (IBM Research Center Heidelberg, IBM Development and Consulting, SAP Development Canada, SAP Research Sophia-Antipolis/Frankreich) ist sie seit 2009 Professorin für Informatik an der Berner Fachhochschule. Seit 2012 ist sie Leiterin des Institute for ICT-Based Management ICTM sowie der Forschungsgruppe Identity and Access Management des Institutes und seit 2016 stellvertretende Leiterin des BFH Zentrums Digital Society. Schwerpunkte ihrer Forschung sind Identity and Access Management (IAM), elektronische Identitäten und Signaturen in der Digitalen Gesellschaft, insbesondere im E-Government. Sie ist ebenfalls Mitglied der Fachgruppe IAM bei eCH.

Anmeldung

Bitte melden Sie sich für den Vortrag an. Teilnehmende, die sich bis Donnerstag 12:00 Uhr anmelden bekommen ein Sandwich und ein Getränk offeriert