Studienaufenthalt im Ausland

Im Rahmen ihrer Ausbildung haben die Studierenden der BFH die Möglichkeit, eine gewisse Zeit im Ausland zu verbringen, sei es um während ein paar Wochen ein Praktikum zu machen oder um einen Studienaufenthalt von einem Semester oder Jahr zu absolvieren.

zur ausführlichen Beschreibung der verschiedenen Möglichkeiten eines Aufenthalts und den allgemeinen Rahmenbedingungen.

Die folgenden Informationen wenden sich insbesondere an die Studierenden in Informatik und Medizininformatik, welche mindestens ein Semester bei einer unserer Partnerschulen im Ausland verbringen möchten.

Wie lang kann der Aufenthalt sein?

Der Aufenthalt kann ein Semester oder ein Jahr dauern. Während dieser Periode bleiben die Studierenden an der BFH immatrikuliert. Sie besuchen im Ausland jene Module, welche sie im Voraus zusammen mit dem Betreuer für internationale Kontakte („International Advisor“) der Abteilung bestimmt haben. Diese Module werden so ausgewählt, dass sie mit dem Studienplan des oder der Studierenden gut übereinstimmen.

Werden die Resultate anerkannt ?

Der Aufenthalt beruht auf dem Prinzip einer Gesamtgleichwertigkeit zwischen der Studienperiode im Ausland und der entsprechenden Schweizer Studienperiode. Die Studierenden der BFH unterziehen sich den Prüfungen und Examen der Partnerschule mit den anderen Angehörigen dieser Schule. Die Noten werden dann in ECTS-Noten mit Krediten umgerechnet (von A bis E für die bestandenen Module, bzw. F und FX für ungenügende Noten). Somit können die während des Aufenthaltes erzielten Resultate automatisch anerkannt und ins Notenzeugnis der BFH eingetragen werden. Bei Misserfolg im Ausland müssen die Studierenden die fehlenden (oder gleichwertige) Module in der Schweiz wiederholen.

Wie werden die Kandidaten und Kandidatinnen ausgewählt?

 In der Regel können zwei Studierende pro Jahr an jede Partnerschule entsandt werden. Die Bewerbungen werden anfangs Frühlingssemester von der „Commission à la Mobilité des étudiants“ (CME) geprüft. Die wichtigsten Auswahlkriterien sind:

  •  Die bis zur Auswahl erzielten Leistungen
  • Die Sprache: Bevorzugt werden jene Studierenden, welche den Aufenthalt in einem Land verbringen möchten, dessen Sprache nicht ihre Muttersprache ist.
  • Das zweisprachige Studium: Im Studiengang Informatik werden jene Studierenden bevorzugt, welche ein zweisprachiges Studium absolvieren.

Nach erfolgter Auswahl müssen die Studierenden ihre Ergebnisse in den laufenden Semestermodulen bestätigen.
Einspruch gegen die Entscheide der CME kann nicht erhoben werden.

Wann kann ein Auslandaufenthalt gemacht werden?

Der Aufenthalt kann ab dem dritten Semester erfolgen.
Falls der Aufenthalt am Ende des Studiums stattfindet und die Bachelor-Thesis im Ausland gemacht wird, muss das Thema der Arbeit durch den entsprechenden BFH-Studiengangleiter (Informatik oder Medizininformatik) bestätigt werden. Zudem müssen die Studierenden ihre Leistungen in Form eines Berichts und einer Verteidigung in der Schweiz nachweisen.

Wohin?

Liste der Partnerschulen

Bisher wurden für die Studiengänge Informatik und Medizininformatik privilegierte Kontakte mit folgenden Partnerschulen geknüpft. Mit den meisten davon hat schon ein Austausch von Studierenden stattgefunden.

Hier die wichtigsten Etappen für die Vorbereitung der Studienaufenthalte im Laufe des Schuljahres:

  • Projektvorstellung vor den Studierenden: im Dezember oder Januar
  • Abgabe der Bewerbungsunterlagen (per E-Mail, mit Angabe der gewünschten Schule und einem kurzen Motivationstext): bis 1. März
  • Auswahl der Kandidaten und Kandidatinnen und Bekanntgabe der Auswahl: bis Mitte März

Präsentation

Betreuer

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den Betreuer für internationale Kontakte der Abteilung Informatik:
Emmanuel Benoist