Zulassung + Anmeldung

Unterschiedliche Voraussetzungen führen zur Zulassung zum Fachhochschulstudium. Je nach Vorbildung gelten spezifische Zulassungsbedingungen. Erfahren Sie hier, welche spezifischen Voraussetzungen Sie erfüllen müssen, um die Zulassung zum Bachelorstudiengang in Informatik zu erhalten.

AnmeldefristDienstag, 31. Juli 2018
Begrüssung und Informationsanlass für neu eintretende Studierende in Biel, Burgdorf und Bern.Freitag, 14. September 2018
Studienbeginn HerbstsemesterMontag, 17. September 2018
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1a Berufliche Grundbildung mit eidg. Fähigkeitszeugnis (EFZ) und Berufsmaturität

Sie haben eine Berufsmaturität und eine berufliche Grundbildung mit eidg. Fähigkeitszeugnis in einem der Studienrichtung verwandten Beruf, so werden Sie direkt in den Studiengang zugelassen. Bei einer beruflichen Grundbildung in einem nicht verwandten Beruf wird zusätzlich eine mindestens einjährige geregelte und qualifizierende Arbeitswelterfahrung (Praktikum) in einem der Studienrichtung verwandten Beruf verlangt. Bei einer beruflichen Grundbildung in einem der Studienrichtung teilweise verwandten Beruf verkürzt sich die Praktikumsdauer. Jeder Studiengang führt eine Liste mit den verwandten und teilweise verwandten Berufen:

Zusätzliche Auflagen

  • Studiengang Automobiltechnik

    Gehört die berufliche Grundbildung nicht zu den verwandten Berufen, so besteht der Studiengang auf dem Erwerb des eidg. Fähigkeitszeugnis (EFZ) in einem dem Studiengang verwandten Beruf, dies anstelle einer geregelten und qualifizierenden Arbeitswelterfahrung von mindestens einem Jahr. Die Abteilung Automobiltechnik unterstützt Studieninteressierte bei der Suche eines geeigneten Praktikumsbetriebs.
    Für die teilweise verwandten Berufe Automatiker/in EFZ, Metallbauer/in EFZ, Metallbau oder Stahlbau und Polymechaniker/in EFZ wird ein drei Monate dauerndes Praktikum in einem fahrzeugnahen Betrieb verlangt.
  • Studiengänge Informatik und Medizininformatik

    Falls Sie nicht eine berufliche Grundausbildung als Informatiker/in, Automatiker/in, Elektroniker/in, oder Mediamatiker/in gemacht haben, wird der Besuch des Programmiervorkurses dringend empfohlen.
  • Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen

    Falls Sie eine Berufsmaturität mit Ausrichtung Wirtschaft und Dienstleistungen haben, wird der Mathematikvorkurs dringend empfohlen.

1b Berufliche Grundbildung mit eidg. Fähigkeitszeugnis (EFZ) ohne Berufsmaturität

Die Berner Fachhochschule Technik und Informatik führt keine Aufnahmeprüfungen durch. Die verlangte Berufsmaturität kann jedoch nachträglich noch erarbeitet werden. Die eidgenössischen Berufsmaturitätsprüfungen (EBMP) bieten die Möglichkeit, nach individueller Vorbereitung ein eidgenössisches Berufsmaturitätszeugnis zu erwerben. Zu den EBMP werden Inhaberinnen und Inhaber eines eidgenössischen Fähigkeitszeugnisses (EFZ) zugelassen.

2 Gymnasiale Maturität mit mindestens einjähriger geregelter und qualifizierender Arbeitswelterfahrung (Praktikum)

Sie haben eine gymnasiale Maturität und eine mindestens einjährige geregelte und qualifizierende Arbeitswelterfahrung (Praktikum) in einem der Studienrichtung verwandten Beruf, so werden Sie direkt in den Studiengang zugelassen.

Zusätzliche Auflagen

  • Studiengang Automobiltechnik

    Der Studiengang besteht auf dem Erwerb des eidg. Fähigkeitszeugnis (EFZ) in einem dem Studiengang verwandten Beruf, dies anstelle einer geregelten und qualifizierenden Arbeitswelterfahrung von mindestens einem Jahr. Die Abteilung Automobiltechnik unterstützt Studieninteressierte bei der Suche eines geeigneten Way-Up-Betriebs.
  • Studiengänge Informatik und Medizininformatik

    Falls Sie keine Programmiererfahrung haben, wird der Besuch des Programmiervorkurses dringend empfohlen.

3 Gleichwertige oder ausländische Vorbildung

Sie verfügen über eine der Berufsmaturität als gleichwertig anerkannte Allgemeinbildung und über eine mindestens einjährige geregelte und qualifizierende Berufserfahrung in einem der Studienrichtung verwandten Beruf. Die Aufnahme wird im Sur Dossier Verfahren geregelt. Zu den als gleichwertig anerkannten Schweizerischen Abschlüssen der Allgemeinbildung gehören beispielsweise Patente für Primarlehrerinnen und Primarlehrer oder Abschlüsse von Diplommittelschulen.

Abschlüsse ausländischer Schulen werden anhand verschiedener Register und Verzeichnisse wie Swiss ENIC, ENIC/NARIC Network oder anabin hinsichtlich ihrer Gleichwertigkeit überprüft. Die Zulassung von Personen mit ausländischen Abschlüssen erfordert die Einreichung verschiedener Unterlagen, die die Gleichwertigkeit der schulischen und berufspraktischen Vorbildung belegen sowie ausreichende Sprachkenntnisse. Dazu muss ein beglaubigter, ins Deutsche übersetzter Nachweis eingereicht werden. Erkundigen Sie sich frühzeitig bei der betreffenden Studiengangleitung über das Verfahren und die geforderten Unterlagen.

4a Fachmaturität mit mindestens einjähriger geregelter und qualifizierender Arbeitswelterfahrung (Praktikum)

Sie haben eine Fachmaturität und eine mindestens einjährige geregelte und qualifizierende Arbeitswelterfahrung (Praktikum) in einem der Studienrichtung verwandten Beruf, so werden Sie in den Studiengang zugelassen, wenn Sie zusätzlich den Mathematikvorkurs absolviert haben. Zu beachten sind auch die zusätzlichen Auflagen gemäss 1a.

4b Fachmittelschulausweis

Der Fachmittelschulausweis ohne Fachmaturität wird nicht anerkannt. Personen mit einem Fachmittelschulausweis müssen die Fachmaturität erwerben, um zum Bachelorstudium zugelassen zu werden. (siehe 4a).

5 Berufliche Grundbildung mit eidg. Fähigkeitszeugnis (EFZ) und eidg. Diplom HF

Sie haben ein eidg. Diplom HF einer Höheren Fachschule im Bereich der Technik und eine berufliche Grundbildung mit eidg. Fähigkeitszeugnis in einem der Studienrichtung verwandten Beruf, so werden Sie direkt in den Studiengang zugelassen. Für die Studiengänge Informatik, Medizininformatik und Wirtschaftsingenieurwesen ist auch ein eidg. Diplom HF aus dem Fachbereich Wirtschaft akzeptiert. Der Studiengang Medizininformatik akzeptiert zudem eidg. Diplome HF aus den Fachbereichen Gesundheit resp. Soziales und Erwachsenbildung. Wenn Sie ein eidg. Diplom HF aus den Fachbereichen Wirtschaft, Gesundheit resp. Soziales und Erwachsenenbildung haben, empfehlen wir vor Studienbeginn den Mathematikvorkurs zu besuchen. Je nach Studiengang können Ihnen auf Stufe HF erbrachte Studienleistungen in geringem Umfange ans Bachelorstudium angerechnet werden (bis maximal 12 ECTS Credits). Bei einer beruflichen Grundbildung in einem nicht verwandten oder teilweise verwandten Beruf wird zusätzlich eine geregelte und qualifizierende Arbeitswelterfahrung (Praktikum) verlangt (siehe auch 1a). Andere Abschlüsse einer Höheren Fachschule (eidg. Diplom HFP, eidg. Fachausweis BP) genügen für die direkte Zulassung nicht. Die für die Zulassung nötigen Auflagen werden fallweise definiert.

HF- Abschluss

Studiengang

Anrechbare Leistungen

Fachbereich Technik

Dipl. Techniker/in HF
  • Elektrotechnik
  • Elektronik
  • Informatik
  • Maschinenbau
  • Maschinentechnik
  • Mechatronik
  • Mikrotechnik
  • Produktionstechnik
  • System Engineering
  • Systemtechnik
Automobiltechnik
Elektrotechnik
Informatik
Maschinentechnik
Medizininformatik
Mikrotechnik
Wirtschaftsingenieurwesen
Entscheid sur Dossier,
in der Regel keine Anrechnung von ECTS Credits

Fachbereich Technik

  • Dipl. Techniker/in HF in Lebensmitteltechnologie
MedizininformatikEntscheid sur Dossier, Anrechnung von ECTS Credits nach individueller Überprüfung möglich (Gesuch Anerkennung von erworbenen Kompetenzen)

Fachbereich Wirtschaft*

  • Dipl. Wirtschafts- informatiker/in HF
  • andere Diplome HF aus diesem Fachbereich    
Informatik
Medizininformatik
Wirtschaftsingenieurwesen
Entscheid sur Dossier, Anrechnung von ECTS Credits nach individueller Überprüfung möglich (Gesuch Anerkennung von erworbenen Kompetenzen)

Diplome HF aus den Fachbereichen*

  • Gesundheit
  • Soziales 
  • Erwachsenbildung
Medizininformatik Entscheid sur Dossier, Anrechnung von ECTS Credits nach individueller Überprüfung möglich (Gesuch Anerkennung von erworbenen Kompetenzen)
*Auflage: Mathematikvorkurs empfohlen

Andere Abschlüsse einer Höheren Fachschule (eidg. Diplom HFP, eidg. Fachausweis BP) genügen für die direkte Zulassung nicht. Die für die Zulassung nötigen Auflagen werden fallweise definiert.

6 Andere Fachhochschule

Sie studieren an einer anderen Fachhochschule in einer verwandten Studienrichtung, so können Sie im entsprechenden Studiengang der Berner Fachhochschule Technik und Informatik weiterstudieren, sofern Sie nicht infolge ungenügender Leistungen exmatrikuliert wurden. Je nach Studiengang werden Ihnen Studienleistungen, die Sie in Ihrem bisherigen Studium erbracht haben, angerechnet. Erkundigen Sie sich diesbezüglich frühzeitig bei der betreffenden Studiengangleitung. Studieren Sie in einer nicht verwandten Studienrichtung, so können Auflagen verfügt werden, beispielsweise betreffend einer geregelten und qualifizierenden Arbeitswelterfahrung (Praktikum) in einem der Studienrichtung verwandten Beruf. Nach dem endgültigen Ausschluss von einer Fachhochschule infolge ungenügender Leistungen wird nach Ablauf von zwei Jahren zum gleichen Studiengang zugelassen, wer eine Berufstätigkeit von zwei Jahren auf dem Fachgebiet des Studiengangs nachweisen kann.

7 ETH Universität

Sie studieren an der ETH oder einer Universität in einer verwandten Studienrichtung, so können Sie im entsprechenden Studiengang der Berner Fachhochschule Technik und Informatik weiterstudieren. Je nach Studiengang werden Ihnen Studienleistungen, die Sie in Ihrem bisherigen Studium erbracht haben, angerechnet. Erkundigen Sie sich diesbezüglich frühzeitig bei der betreffenden Studiengangleitung. Im Sur Dossier Verfahren wird zudem geprüft, ob Sie zusätzliche Auflagen erfüllen müssen, beispielsweise betreffend einer geregelten und qualifizierenden Arbeitswelterfahrung (Praktikum) in einem der Studienrichtung verwandten Beruf.