Mehr Durchblick durch FH-Profil

26.05.2010

Das FH-Profil soll Firmen über die Kompetenzen von Abgängern von Fachhochschulen informieren. Zudem soll mit Forderungen an Bund und Kantone die Position der Fachhochschulen gestärkt werden. Durch die vor fünf Jahren eingeführte Bolognareform wissen vieleArbeitgeber nicht mehr, welche Kompetenzen die Bewerber besitzen. Wo liegt der Unterschied zwischen einem Fachhochschul-, einem Hochschul- oder einem Universitätsabgänger? Und welche Fähigkeiten bringt jemand mit, der einen Bachelor besitzt?

Der Dachverband der Absolventinnen und Absolventen der Fachhochschulen (FH Schweiz) hat sich des Problems angenommen und das FH-Profil lanciert. Wer sich über die Kompetenzen und Arbeitswelterfahrungen eines Kandidaten informieren will, kann sich in Zukunft über das FH-Profil informieren. «Für jemanden in der Wirtschaft, der sich nicht täglich mit den Ausbildungstiteln befasst, ist es sehr schwierig, sich zurechtzufinden», sagt Franz Baumberger, Leiter Forschung und Entwicklung an der Berner Fachhochschule für Technik und Informatik (BFH-TI). Das neue FH-Profil ist nicht zuletzt auch eine Plattform, um die Vorteile der Fachhochschulen gegenüber anderen Bildungswegen hervorzuheben. Rund 250 Personen haben im März am Bildungsevent «Das FH-Profil: Aus der Praxis für die Praxis» über Massnahmen zur Sicherung und Stärkung des Profils diskutiert.