Spitalmedizin ohne Informatik ist heute nicht mehr vorstellbar. Überall fallen Daten an: Personalien, Operationsberichte, Medikamente, Blutwerte, Röntgenbilder, MRI, EEG, EKG usw. Um das alles zu verwalten und zu vernetzen, braucht es gut abgestimmte Informations- und Kommunikationssysteme, die Ärzte, Pflegende und natürlich auch die Spitalverwaltung unterstützen.
Doch in der Schweiz werden keine Spezialisten ausgebildet, die sich mit den spezifischen Anforderungen des Gesundheitssystems auskennen. Studierte Medizininformatiker müssen daher seit Jahren im Ausland rekrutiert werden. Doch nun ändert sich dies: Die Berner Fachhochschule lanciert den ersten Bachelorstudiengang in Medizininformatik. So werden sich künftig auch gut ausgebildete, einheimische Spezialisten um die Datenflut in den Spitälern kümmern. Damit erleichtert die Informatik den medizinischen Fachkräften ihre Arbeit und hilft, Leben zu retten – sowie Kosten zu senken.
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