E-Voting ein Jahrhundertprojekt

12.09.2012

Barbara Perriard von der Sektion Politische Rechte der Bundeskanzlei formulierte gleich zu Beginn des Swiss E-Voting Workshops das Fazit des Tages: "Vote électronique ist ein Jahrhundertprojekt." Es berge Chancen aber auch Risiken und vor allem Herausforderungen – juristischer, prozeduraler und technischer Natur.

Der E-Voting Workshop, der im Herzen von Bern stattfand, sollte die Diskussion rund um Vote électronique anregen, Brücken bauen und so das Projekt einen Schritt weiter bringen. Die Hauptfrage des Tages war denn auch "How much trust do we need?" Dies, um zu zeigen, dass auch nach 10 Jahren Pilotversuchen mit Vote électronique noch längst nicht alle Hürden und alles Misstrauen überwunden sind. Die Netzwoche besuchte die Referate am Vormittag, bei denen es unter anderem um die technischen Herausforderungen von Vote électronique ging. Der Nachmittag war verschiedenen Workshops gewidmet.

Unter den Referenten Rolf Haenni, Leiter der E-Voting Group der BFH-TI, der das Konzept einer E-Voting-Lösung vorstellte, das die BFH im Auftrag der Bundeskanzlei entwickelt hat.