Das ist der Lauf der Zeit. Es wäre schön, ich wäre noch ein bisschen jünger, anderseits bin ich auch froh, mich nicht mehr mit der auf allen Ebenen wachsenden Bürokratie beschäftigen zu müssen. Gerade in Ihrem Fachgebiet, der Photovoltaik, dürfte in den nächsten Jahren viel geschehen. Die Voraussetzungen in der Schweiz sind nun besser als lange Jahre zuvor, während denen wir oft auch mit vielen ausländischen Unternehmen und Institutionen zusammengearbeitet haben. Wenn die Politik nun nicht auf halbem Weg Halt macht, wird dies in der Schweizwieder besser.
Ich bin noch nicht überzeugt davon. Es gibt Manöver, den Fukushima- Effekt abkühlen zu lassen und Entscheidungen hinauszuschieben. Technisch gesehen ist es natürlich einfacher, mit dem bestehenden Netz, das auf zentrale, schwere Einspeisepunkte ausgelegt ist, weiterzufahren, anstatt es umbauen zu müssen. Man scheut sich davor, etwas Neues zu bauen, das prinzipiell anders und komplizierter funktioniert.
Das ganze Interview: Bieler Tagblatt 5. August 2011