Das Projekt wurde an der BFH im Rahmen von Bachelorabschlussarbeiten initiiert. Ein interdisziplinäres Forschungsteam unter Federführung des Fachbereichs Maschinentechnik hat das Projekt weiterentwickelt und den Prototyp ausgeführt. Auf diesem Weg war die Entwicklung eines neuartigen Ozonsensors ein entscheidender Innovationsschritt. Die angewendete LED-Technologie trägt dazu bei, dass der Sterilisator gegenüber herkömmlichen Ausführungen weniger Energie benötigt, grössere Erschütterungen erträgt und eine längere Lebensdauer aufweist.
Kurz vor Ostern präsentierten die beiden Projektpartner der ESA und der holländischen Raumfahrtbehörde den Prototyp, an dessen Realisation auch mehrere KMU beteiligt waren. Ein grosser Teil der Hardware wurde in der Region hergestellt, unter anderem bei der Siegrist GmbH in Hasle-Rüegsau.
Mit der erfolgreichen Präsentation wurden die nächsten Projektschritte eingeleitet. Gestartet wird mit einer Reihe von weiteren Funktionstests. Sind die dabei geforderten Parameter erreicht, wird die Entwicklung und Realisation der definitiven Version für den Einsatz auf der ISS erfolgen. Fernziel des Projektes ist die Verhinderung einer gegenseitigen Kontaminierung mit Mikroorganismen, wenn die ESA dereinst mit Raumschiffen fremde Planeten besucht.
Berner Fachhochschule, Technik und Informatik
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Professor für Dynamik und Regeltechnik
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