Die BFH ist heute auf 26 Standorte in drei Regionen verteilt. Mit der Realisierung des Campus Biel-Bienne können die technischen Disziplinen an einem Standort konzentriert und so die Grundlage für einen effizienten Forschungs- und Lehrbetrieb geschaffen werden.
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Ingenieurinnen und Ingenieure, Informatikerinnen und Informatiker übernehmen Verantwortung für Wirtschaft und Gesellschaft.Als Teil interdisziplinärer Teams tragen sie mit ihrem Wissen und ihren Ideen dazu bei, Neues zu schaffen oder Bestehendes zu optimieren.
Sie entwickeln konkurrenzfähige Produkte und Prozesse, realisieren Lösungen für einen sicheren und vertraulichen Datentransfer oder für eine nachhaltige Mobilität. Sie beflügeln
die Energiewende oder leisten unabdingbare Beiträge in der Spitzenmedizin – bei Diagnose, Therapie und Rehabilitation. Das Departement Technik und Informatik BFH-TI sorgt mit seinen Angeboten in Aus- und Weiterbildung, Forschung und Entwicklung sowie beim Transfer von Wissen für eine solide Basis dafür.
Forschung nutzt das Plus an Autonomie
Das Assessment der European Foundation for Quality Management stellte der Forschung als Folge der Fokussierung auf zehn Institute bezüglich Struktur ein sehr gutes Zeugnis aus. Mehrere Institute nutzten das Plus an Autonomie und erzielten Erfolge.
nstitute for Human Centered Engineering
Das Institute for Human Centered Engineering konnte acht neue Projekte der Kommission für Technologie und Innovation KTI mit einem Volumen von mehreren Millionen Franken akquirieren. Dazu kam ein internationales Projekt des Schweizerischen Nationalfonds SNF im Bereich Optical Coherence Tomography mit dem Ziel, die Kurzsichtigkeit bei Kindern in der Dritten Welt zu bekämpfen. Mit Investitionen in die Infrastruktur für Print-Bestückungsautomaten und Chip-Bonding für Fast Prototyping und Kleinserien konnten die Kernkompetenzen des Instituts weiter akzentuiert werden.
Institut für Drucktechnologie
Dem Institut für Drucktechnologie gelang es, den aus dem Führungswechsel 2011 resultierenden kurzfristigen Einbruch mit vier neuen KTI-Projekten und mehreren Industrieaufträgen wettzumachen. Heute weist es wieder eine gesunde finanzielle Basis aus. Ende August war das Institut Gastgeber für die zweiwöchige internationale Summer School MediaPRO. 24 Studierende und führende Fachleute aus fünf Ländern nahmen an diesem ERASMUS-Bildungsanlass teil. Das Institut für mechatronische Systeme entwickelte ein aktives Dämpfungssystem, mit dem unerwünschte Vibrationen bei der Bearbeitung hochpräziser Oberflächen mittels Werkstücken wirkungsvoll vermindert werden können.
ALT’12 mit 200 internationalen Laserexperten
Das Institute for Applied Laser, Photonics and Surface Technologies sorgte in enger Zusammenarbeit mit drei renommierten Moskauer Instituten für einen Höhepunkt des Forschungsjahres: Die erfolgreiche Durchführung der internationalen Lasertagung ALT’12, die im September 200 Forschende in Gwatt bei Thun vereinte, um während einer Woche den wissenschaftlichen Austausch zu pflegen. Namhafte Forschende aus den USA, Frankreich, Deutschland, Japan, Russland und der Schweiz konnten für Plenarvorträge gewonnen werden. Die Konferenz gab einen Überblick über den Stand der Forschung in den Lasertechnologien und deren Anwendungen. Mehrere Sessionen richteten sich spezifisch an Interessierte aus der Industrie.
Institute for ICT-Based Management
Am Institute for ICT-Based Management fand unter Mitwirkung von zwei weiteren BFH-Instituten im März die von der European Association for e-Identity and Security organisierte 7. Europäische eID-Konferenz statt. Führungskräfte aus Wirtschaft und Verwaltung diskutierten aktuelle Themen rund um das Vertrauen in die digitale Welt.
Angebot für Firmengründer verstärkt
Anfragen von Dritten nach möglichen Kooperationen in Forschung und Entwicklung bringen der Stelle für Wissens- und Technologietransfer vielschichtige Kontakte mit Wirtschaftspartnern, Förderinstitutionen und Jungunternehmen. 2012 führten 70 Anfragen zu 22 thematischen Besuchen und Workshops mit neuen Partnern. Im Rahmen von Veranstaltungen für potenzielle Firmengründer wurden Studierenden und Mitarbeitenden das Thema Entrepreneurship und die Möglichkeiten der neuen Förderstelle Basecamp4Hightech nähergebracht. Die 2008 aus einer interdisziplinären Gruppe der BFH-TI und BFH-HAFL hervorgegangene Anemon SA wurde im November mit dem KTI Start-up-Label ausgezeichnet. Das Label bestätigt die Kompetenz und Marktchancen einer Start-up-Firma und erleichtert den Zugriff auf Risikokapital. Die Anemon SA produziert und vermarktet ein einfaches und zuverlässiges System für die Brunsterkennung bei Kühen, was die Bestimmung des richtigen Moments für die künstliche Besamung stark vereinfacht.