Das Jahr 2008 brachte auch dem Departement Technik und Informatik (TI) ein Reihe von richtungsweisenden Ereignissen: Die ersten Studierenden mit Bachelordiplom wurden ebenso in die Industrie entlassen wie die ersten Abgänger des von der Universität Bern in enger Zusammenarbeit mit der Berner Fachhochschule angebotenen Master-Studienganges in Biomedical Engineering.
Im Frühjahr erhielt TI für seine fünf Bachelorstudiengänge als erste technische Fachhochschule der Schweiz das Siegel der internationalen Akkreditierungsagentur ASIIN. Dieses bestätigt die hohe Qualität der Studiengänge wie auch der Betreuung und fördert damit die Akzeptanz der Abschlüsse – national wie international, auf dem Arbeitsmarkt wie in der wissenschaftlichen Gemeinschaft.
Im Herbst stand die eingangs erwähnte Diplomierung der ersten Bachelorstudierenden auf dem Programm. 250 junge Frauen und Männer konnten das Diplom entgegen nehmen, der Frauenanteil lag bei guten fünfeinhalb Prozent. Wie eine erste Standortbestimmung gezeigt hat, wurden mit dem neuen Bachelorkonzept die Ausbildungsziele hinsichtlich Inhalt und Qualität erreicht. Die weitere Bewährung unserer Abgängerinnen und Abgänger in der beruflichen Praxis wird mit Aufmerksamkeit verfolgt.
Gymnasiastinnen und Gymnasiasten, die an einer Fachhochschule studieren wollen, benötigen vor Studienbeginn ein einjähriges Berufspraktikum. In Kooperation mit dem Amt für Hochschulen und dem Mittelschul- und Berufsbildungsamt haben die Departemente TI und AHB ein Passerellenangebot erarbeitet. Dieses unterstützt die Suche nach Praktikumsplätzen und erleichtert den Übertritt vom Gymnasium in die praxisnahe Ingenieurausbildung an der BFH. Das Angebot wird - unter Vorbehalt der Genehmigung durch die Erziehungsdirektion - auf 2009 eingeführt. Es soll die Durchlässigkeit in den praxisorientierten Tertiärbereich fördern und das Potential an hochqualifizierten Arbeitskräften für die Industrie erhöhen.