Studium

Die Informatikerin/der Informatiker lernt mit seinem Werkzeug – dem Computer – eine extrem breite Palette von Problemstellungen zu lösen. Sie/Er muss fähig sein, rasch und wirtschaftlich Software von hoher Qualität zu konzipieren und herzustellen.

Eine Software, die zudem zuverlässig und schnell arbeitet, um damit innovative und effiziente Informatiklösungen anzubieten. Dies alles verlangt vertiefte Kenntnisse und Erfahrung mit verschiedensten Komponenten der Informatik und detailliertes Wissen über deren Stärken und Schwächen.

Das ganze Studium ist aus Lerneinheiten – den sogenannten Modulen – aufgebaut. Der Studienplan legt im Detail fest, welche Module besucht werden müssen und wo Wahlfreiheit besteht. Insgesamt umfasst das Studium 180 ECTS-Kredits, was einem gesamten Studienaufwand von 5400 Arbeitsstunden entspricht. Davon leisten Sie etwa die Hälfte in selbständigem Studium. Die modulare Struktur ermöglicht eine grosse Flexibilität bei der zeitlichen Einteilung des Studiums und individuelle Gestaltungsmöglichkeiten.

Studium

Im Vordergrund des ersten Teils des Studiums steht das Erlernen von Prinzipien und Methoden der Softwareentwicklung und Informatik-Anwendungen. Dies umfasst – neben den eigentlichen Modulen zu Programmieren – auch Themen wie Software-Engineering, Datenbanken sowie Betriebssysteme und vermittelt die notwendigen Kenntnisse aus den Bereichen Telematik, Computernetze und Web-Technologien. Die erarbeiteten Fähigkeiten – ergänzt durch Kenntnisse in Projektmanagement – werden in Projekten verschiedenen Umfangs praktisch umgesetzt. Dieser erste Teil des Studiums wird abgerundet durch Module in Naturwissenschaft und Mathematik sowie Wirtschaft, IT-Recht, Kommunikation und Sprachen.

Im zweiten Teil des Studiums wählt die Studentin oder der Student ausgehend von den eigenen Interessen eine von vier Vertiefungsrichtungen aus, wo die entsprechenden spezialisierten Kenntnisse erarbeitet werden und typischerweise auch die Abschlussarbeit des Studiums abgelegt wird (die Bachelor-Thesis). Parallel dazu können diverse Wahlmodule aus verschiedensten Bereichen (Informatik, Management, Kommunikation, Sprachen, etc.) gewählt werden um die Ausbildung zu vervollständigen. Je nach Wahl dieser Module können die Studierenden ein zusätzliches Sprachzertifikat oder ein Zertifikat in Management erlangen.

Die untenstehende Tabelle gibt Ihnen einen Überblick über die Aufteilung der Unterrichtsthemen im Verlaufe des Studiums:

Nach erfolgreichem Bestehen der verlangten Module und der Abschlussarbeit erhalten Sie das Zeugnis als „Bachelor of Science in Informatik“ mit Vermerk Ihrer gewählten Vertiefungsrichtung.

Vollzeitstudium / Teilzeitstudium

Wenn Sie den Bachelor-Abschluss in der minimalen Zeit von 6 Semestern erreichen wollen, wählen Sie die Vollzeit-Studienform. Bei einem Teilzeitstudium können Sie das Studium auch über eine längere Zeit erstrecken, so dass Sie parallel zum Studium auch eine Berufstätigkeit ausüben können. Drei Standardvarianten stehen zur Wahl:

Vollzeitstudium (zweisprachig), in Biel, Dauer: 6 Semester.
Anfang: Herbst (Mitte September)


Teilzeitstudium (zweisprachig), in Biel, Dauer. 8 Semester.
Anfang: Frühling (Mitte Februar)

Im Teilzeitstudium findet der Unterricht am Dienstag und Mittwoch Abend (teilweise auch Nachmittag), sowie am Freitag Nachmittag (teilweise auch ganzer Tag) statt.

Berufsbegleitendes Studium (auf deutsch), in Bern, Dauer. 9 Semester.
Anfang: Herbst (Mitte September) 

Im berufsbegleitenden Studium findet der Unterricht an zwei Abenden von Montag bis Donnerstag, sowie am Freitag, den ganzen Tag statt. Berufsbegleitende Studierende sind verpflichtet während des Studiums einer Berufstätigkeit mit einem Beschäftigungsgrad von mindestens 50% nachzugehen, ab dem dritten Semester zwingend auf dem Gebiet der Informatik.

Ein Übergang von einer Variante zur Anderen während des Studiums ist möglich.