Profil

Es gibt heute kaum mehr einen praktischen Lebensbereich, der ohne Computer auskommt. Man findet ihn nicht nur auf jedem Schreibtisch, in jedem Betrieb und in allen Laboren, sondern auch - oft unsichtbar - in Fernsehgeräten, Mobiltelefonen, Waschmaschinen, Autos, Flugzeugen, … und sogar im modernen Kuhstall. Nicht zuletzt wegen der rasanten Entwicklung des Internets bilden heute Computeranwendungen das Rückgrat unserer Kommunikationsgesellschaft.

Informatikerinnen und Informatiker sorgen dafür, dass Computer sinnvolle Dinge zielgerichtet, effizient und zuverlässig tun. Dies erreichen sie durch Entwicklung von Software, einer zu 100% geistigen Tätigkeit, bei der es darum geht, durch Einsatz modernster Methoden und Werkzeugen, Zusammenhänge, Strukturen und Abläufe zu analysieren, beschreiben, planen und schliesslich in Computerprogramme umzusetzen.
Das Informatik-Studium vermittelt die Kernthemen und –methoden, die für die Entwicklung innovativer Qualitätssoftware erforderlich sind. Programmierung, Software Engineering, Datenbanken, Web, Betriebssysteme und Computernetze sind die Hauptkomponenten des Studienplans. Sie werden mit Wissen aus Wirtschafts- und Naturwissenschaften, Mathematik, sowie Projektmanagement und IT-Recht ergänzt. Da Informatiklösungen heute oft innerhalb interdisziplinärer Teams, auch im internationalen Umfeld entwickelt werden, spielt in der Ausbildung ebenfalls der Ausbau der sprachlichen und sozialen Kompetenzen eine wichtige Rolle.
Im zweiten Teil des Studiums stehen den Studierenden die vier Vertiefungen Mobile Computing, IT-Security, Web and Business-Applications und Computer Perception and Virtual Reality zur Wahl.
Das Bachelorstudium Informatik kann
  • als Vollzeitstudium in sechs Semestern (Beginn im Herbst),
  • als berufsbegleitendes Studium in neun Semestern (Beginn im Herbst), sowie auch
  • als Teilzeit-Studium in acht Semestern (Beginn im Frühjahr)
absolviert werden.